Wie beschreibt die Bibel das Ende der Welt?

Offenbarung 21,1-4 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen · Luther

Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus?

Schon vor Jahrzehnten warnten Wissenschaftler vor den Folgen der Ausbeutung und Verschmutzung unseres Planeten. Ihre düsteren Prognosen haben nichts an Aktualität verloren. Der Schutz der Natur wird immer noch nicht genügend ernst genommen. Wertvolle Rohstoffe werden weiter vergeudet, Gifte umweltbelastend „entsorgt“ und Schäden der Natur für Wirtschaftswachstum und Profit in Kauf genommen. In vielen Ländern fehlt jegliches Umweltbewusstsein.

Viele Menschen sehen die Welt in eine Katastrophe treiben, die alles Leben auslöscht. Andere meinen, die Natur werde sich nach dem Tod des Menschen erholen und durch evolutionäre Prozesse neues Leben erschaffen. Manche hoffen auf eine interplanetarische Umsiedlung – entweder durch den Menschen selbst oder durch Außerirdische. Einige glauben an die Vereinigung aller Religionen durch einen geistigen Führer, durch den die Menschheit zur Gerechtigkeit, Verantwortlichkeit und Nächstenliebe geführt wird.

Das biblische Endzeitszenario

Die Realität

Der Blick auf die Geschichte der Menschheit zerstört alle Hoffnungen auf eine vom Menschen gemachte bessere Zukunft.

Der in Sünde gefallene Mensch ist nicht in der Lage, die Welt zu retten. Kriege und Verbrechen, Unmenschlichkeit und Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung, Plünderung und Vergiftung der Natur sind Folgen der selbstsüchtigen Herrschaft des Menschen. Auch wenn Christen sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung einsetzen, sehen sie der Realität ins Auge: Es gibt keine Hoffnung auf eine vom Menschen gemachte bessere Zukunft. Nur Gott kann eine Welt schaffen, in der Gerechtigkeit und Frieden herrschen und in der Leid und Tod für immer verbannt sind.

Wer die Prophezeiungen der Bibel studiert hat, weiß, dass nicht Chaos und Zerstörung am Ende der Weltgeschichte stehen, sondern Erlösung und Befreiung. Christen befürchten nicht den Untergang der Welt, sondern freuen sich auf die neue Erde, die Gott erschafft (Offenbarung 21,1ff.).

Ablauf der letzten Ereignisse

Die Bibel beschreibt, dass die letzte Zeit vor der Wiederkunft Jesu eine schwere Zeit sein wird (Matthäus 24,21). In Matthäus 24 und Lukas 21 werden einige Kennzeichen dieser Jahre erwähnt: Kriege, Hunger, Seuchen, Erdbeben, religiöse Verführung, Verfolgung der Gläubigen. Das alles wird dort als „Wehen“ bezeichnet, die eine Geburt ankündigen. Wehen setzen früh ein und steigern sich dann an Häufigkeit und Intensität immer mehr. Der genaue Zeitpunkt der Wiederkunft ist uns nicht bekannt, aber wir sehen, dass er herannaht.

Das Ende dieser Welt besteht nicht in einem Friedensreich, das Menschen errichten, sondern Jesus kommt sichtbar wieder. Seine Wiederkunft wird für alle, die ihn erwarten, ein Zeitpunkt großer Freude sein, während die Gegner Jesu sich davor fürchten und seinen Anblick nicht ertragen können (Lukas 21,28; Offenbarung 6,15-17).

 

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Die neue Erde

Die prophetischen Bilder Jesajas und der Offenbarung (Jesaja 65,17-25; Offenbarung 21 und 22) lassen uns etwas von der Schönheit der neuen Erde und des ewigen Lebens erahnen, obwohl sie mit menschlichen Worten nicht wirklich zu beschreiben sind (vgl. 1. Korinther 2,9; 13,12). Die Bibel schildert keine vergeistigte Welt, in der körperlose Wesen leben. Sie spricht von einer realen neuen Erde, auf der reale Menschen leben und das tun, was ihnen Freude macht.

Für uns hat alles irgendwann ein Ende. Doch auf der neuen Erde wird es kein Ende mehr geben. Leben und Freude sind keinen Begrenzungen mehr unterworfen. Leid und Tod sind für immer vergessen.

Auch die Trennung zwischen Gott und Mensch ist dann ein für alle Mal beendet. Nie wieder wird sich die Sünde zwischen Gott und uns stellen und unsere Gemeinschaft zerstören. Die Harmonie im Weltall ist wieder hergestellt und Liebe wird das Leben reich und schön machen. Deswegen können wir mit Hoffnung in die Zukunft schauen.

Fazit

Die Menschheit ist zwar auf dem besten Wege, diesen Planeten zugrunde zu richten, doch das letzte Wort hat Gott. Nicht Umweltzerstörung oder Krieg setzen der Welt ihr Ende, sondern die Wiederkunft Jesu. Die Aussicht auf Erlösung, ungetrübte Gemeinschaft mit Gott und eine Neugestaltung der Erde ist die große Endzeit-Hoffnung, die die Bibel vermittelt.


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Alternative Formulierungen der Frage

  • Werden die Menschen ein Weltfriedensreich erschaffen?
  • Wird diese Welt untergehen?
  • Wie beschreibt die Bibel den Weltuntergang?
  • Was passiert am Ende?
  • Wird die Menschheit sich selbst vernichten?
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